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Deutscher Name Offizieller Name

Luxemburg Grossherzogtum Lëtzebuerg (Luxemburgisch)
Grand-Duché de Luxembourg (Französisch)
Grossherzogtum Luxemburg (Deutsch)
Grand Duchy of Luxembourg (Englisch)

Luxemburg, einer der kleinsten europäischen Staaten, wird von Frankreich, Deutschland und Belgien begrenzt.

Der Landesname leitet sich von der Burg Lucilinburhuc ab, aus der sich ab dem 10. Jahrhundert n.Chr. die Hauptstadt Luxemburg (Luxembourg, Lützelburg) entwickelte.


Internationales Kfz-Kennzeichen L Olympiazeichen LUX Internationale Domäne LU
Bevölkerung 448 000 Nationalfeiertag 23. Juni Internationale Vorwahl 00352
Zeitzone MEZ Hauptstadt Luxemburg fahne.gif (3817 Byte) 0942.gif (7947 Byte)
Atrribut Mann Luxemburger Atrribut Frau Luxemburgerin Atrribut luxemburgisch
Landessprache Luxemburgisch, Französisch, Deutsch



Nationalfahne Nationalwappen Nationalhymne

Nationalfahne

Bis 1830 hatte das Land keine eigene Flagge. Dann zeigten Patrioten erstmals öffentlich die Nationalfarben.

Die Farben gehen auf das seit 1288 bekannte Luxemburger Wappen zurück.



Nationalwappen


Nationalhymne

1864 wurde Ons Heemecht (Unsere Heimat) erstmals öffentlich gespielt. Im selben Jahr wurde das Lied durch Jean-Antoine Zinnen komponiert, 1859 bereits war der Text von Michel Lentz fertig geworden.

Bei offiziellen Anlässen werden nur die Strophen 1 und 4 gesungen.

Gleichrangig mit der Nationalhymne ist die Hymne des Herrscherhauses namens Wilhelmus. Die Musik dieses Liedes geht auf das 16. Jahrhundert zurück.

musik.gif (991 Byte) Wilhelmus

Originaltext

(1)
Wou d’Uelzécht durech d’Wisen zéit,
Duurch d’Fielsen d’Sauer brécht,
Wou d’Rief laanscht d’Musel dofteg bléit,
Den Himmel Wäin ons mécht:
Dat as onst Land, fir dat mer géif
Heinidden alles won,
Ons Hemechtsland dat mir so déif
An onsen Hierzer dron.
Ons Hemechtsland dat mir so déif
An onsen Hierzer dron.

(2)
An sengem donkle Bëscherkranz,
Vum Fridde stëll bewaacht,
Sou ouni Pronk an deire Glanz
Gemittlech léif et laacht;
Säi Vollek frou sech soë kann,
An ’t si keng eidel Dreem:
Wéi wunnt et sech sou heemlech dran,
Wéi as ’t sou gutt doheem!

(3)
Gesank, Gesank vu Bierg an Dall
Der Äärd, déi äis gedron;
D’Léift huet en treie Widderhall
A jidder Broscht gedon;
Fir d’Hemecht ass keng Weis ze schéin;
All Wuert, dat vun er klénkt,
Gräift äis an d’ Séil wéi Himmelstéin
An d’A wéi Feier blénkt

(4)
O Du do uewen, deem séng Hand
Duurch d’Welt d’Natioune leet,
Behitt du d’Lëtzebuerger Land
Vum frieme Joch a Leed;
Du hues ons all als Kanner schon
De fräie Geescht jo ginn,
Looss viru blénken d’Fräiheetssonn,
Déi mir sou laang gesinn!
Looss viru blénken d’Fräiheetssonn,
Déi mir sou laang gesinn!

deutsche Übersetzung

(1)
Wo die Alzette durch die Wiesen zieht,
die Sauer durch die Felsen bricht,
wo die Rebe entlang der Mosel duftend blüht,
der Himmel Wein uns macht:
das ist unser Land, für das wir würden
hier unten alles wagen,
unser Heimatland, das wir so tief
in unseren Herzen tragen.
Unser Heimatland, das wir so tief
in unseren Herzen tragen.

(2)
In seinem dunklen Wälderkranz,
vom Frieden still bewacht,
So ohne Prunk und teuren Glanz,
Gemütlich lieb es lacht.
Sein Volk sich glücklich sagen kann,
Und es sind keine leeren Träume:
Wie heimelig sich’s doch hier wohnt,
wie gut ist’s doch daheim.

(3)
Gesang, Gesang, von Berg und Tal
Die Erd’, die uns getragen,
Die Lieb’ hat einen treuen Widerhall
In jeder Brust getan.
Für die Heimat ist keine Weise zu schön,
Jedes Wort, das aus ihr klingt,
Ergreift die Seel’ wie Himmelstön’
Und unser Auge wie Feuer blinkt.

(4)
Oh du da oben, dessen Hand
Durch die Welt die Nationen leitet,
Behüte du das Luxemburger Land
vor fremdem Joch und Leid.
Du hast als Kindern schon uns allen
Den freien Geist ja gegeben,
Lass weiterscheinen die Freiheitssonn’,
Die wir so lang gesehn!
Lass weiterscheinen die Freiheitssonn’,
Die wir so lang gesehn!

Noten

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